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Einmaligkeit jedes Kindes

Wir sehen jedes Kind als ein Geschenk Gottes und somit als einmalig an. Für uns ist es wichtig, dass die Kinder sich aufgehoben und mit ihrer eigenen Lebensgeschichte, ihren Fähigkeiten als Individuum angenommen und wertgeschätzt fühlen. Dabei sind für uns Selbständigkeit, Selbsttätigkeit und Kreativität wichtige Erziehungsziele, damit Kinder sich frei entfalten können.

   
   
   

Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindertagesstätte

Grundlage unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit sind die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen von Rheinland-Pfalz aus dem Jahre 2004.
Wir bieten den Kindern in unserer Einrichtung vielfältige Lernmöglichkeiten und Lernbereiche (sozial, emotional, motorisch, kreativ, kognitiv), die alle Sinne ansprechen, sodass das Kind seine Kompetenzen ganzheitlich erweitern kann.
Als wesentlich erachten wir dabei, dem Kind Orientierungshilfen zu geben, die es für das Leben stark machen (Resilienz). Wir nehmen in unserer täglichen Arbeit die Kinder mit ihren Bedürfnissen und Interessen ernst und gehen soweit wie möglich darauf ein, dabei wird der natürliche Forscher- und Entdeckergeist der Kinder unterstützt.

   
   
   

Spiel- und Lebenswelt Kindertagesstätte

Unser Haus bietet ein umfangreiches Raumprogramm in wohnlicher, kindgerechter Atmosphäre. Die Raumgestaltung wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden, sowie auf das Spiel- und Sozialverhalten der Kinder aus. Sie können sich geborgen und sicher fühlen und haben viele Rückzugsmöglichkeiten.
Im naturnah gestalteten Außengelände können die Kinder viele sinnesanregende Spiele in und mit der Natur machen. Die Kinder sollen einen wertschätzenden Umgang mit allen Dingen im Innen- und Außenbereich erlernen.

   
   
   

Bewegung als wichtiges Lernfeld

Da Bewegung die Gesamtpersönlichkeit des Kindes fördert, bieten wir viele verschiedene Bewegungsmöglichkeiten und –angebote innerhalb unseres Hauses sowie im naturnahen Außengelände an. Die Kinder können im Außenbereich und im Turnraum frei spielen und sammeln alltägliche Bewegungserfahrungen in der Einrichtung. Außer den festen, wöchentlichen Turntagen der Gruppen findet einmal wöchentlich eine betreute „Bewegungsbaustelle“ statt. Zusätzlich bietet eine Dipl. Sportlehrerin im Rahmen der Kooperation mit dem Turnverein einmal pro Woche einen gruppenübergreifenden Bewegungsvormittag an.
Durch diese Möglichkeiten im motorischen Bereich können die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben und ihr Körpergefühl gut entwickeln, sie werden sicher in ihren Bewegungen und stärken ihr Selbstwertgefühl.

   
   
   

Kindertagesstätte als Ort der Begegnung

Unsere Kindertagesstätte ist ein Ort der Begegnung. Sie bietet vielfältige Möglichkeiten soziale Kontakte zu knüpfen. Dabei sind wir offen für alle Familien unabhängig von ihrer Kultur, Nationalität und Ihrer Religion.
Sowohl bei der Bring- und Abholsituation, als auch bei geplanten Aktionen und Festen der Kindertagesstätte haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, sich untereinander kennen zu lernen. Daraus entwickeln sich häufig Freundschaften und Hilfsangebote zwischen den Familien.

   
   
   

Eltern sind Erziehungspartner

Wir verstehen uns als Erziehungspartner der Eltern und haben wie im Kindertagesstättengesetz beschrieben, einen familienergänzenden und –unterstützenden Auftrag. Eine wichtige Grundlage dafür, ist der regelmäßige und offene Austausch mit den Eltern. Wir sind zuverlässige Ansprechpartner und bieten Begleitung bei Problemen und Lebensfragen und stellen Kontakte zu weiteren unterstützenden Institutionen her.

   
   
   

Eltern können mitgestalten

Die aktive Mitarbeit der Eltern ist uns wichtig, sowohl in einzelnen Gremien (Elternvertretung, Förderverein, Elterntheatergruppe) als auch beim Mitgestalten von Festen und Projekten. So gewinnen Eltern Einblick in die Arbeit der Kindertagesstätte, lernen Zusammenhänge kennen und bringen Vorschläge und Anregungen zum Wohl der Kinder ein.

   
   
   

Kindertagesstätte als Teil der Pfarrgemeinde

Zum Bildungsauftrag unserer Kita gehört das kindgemäße, ganzheitliche Vermitteln von religiösen Inhalten und das Feiern der Feste im Kirchenjahr. So erleben Kinder christliche Traditionen und Rituale und kommen in Kontakt zur Kirche.
Bei geplanten Aktionen und Festen der Pfarrgemeinde und der Kita haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, sich untereinander kennen zu lernen, Einblick in das Gemeindeleben zu erhalten und religiöse Grunderfahrungen zu machen. Unser Pfarrer und unser Diakon unterstützen das Team in der religiösen Erziehung und sind auch für Eltern Ansprechpartner in theologischen und religionspädagogischen Fragen.

   
   
   

Vernetzung und Kooperationspartner

Eine wichtige Bereicherung unserer pädagogischen Arbeit ist unsere Vernetzung im Stadtteil Hechtsheim und die Kooperation mit anderen Gruppen, Vereinen und pädagogischen Fachkräften. Durch die regelmäßige Teilnahme an Stadtteil-AG Treffen besteht ein guter Kontakt zu anderen Kindertageseinrichtungen, Vereinen und Gruppierungen in Hechtsheim. Gemeinsame Aktionen im Stadtteil resultieren aus dieser erfolgreichen Zusammenarbeit. Des Weiteren besteht ein regelmäßiger Austausch zwischen den Grundschulen und uns, wodurch den Kindern der Übergang in die Schule erleichtert werden soll. Mit Beratungsstellen, Ärzten, Logopäden, Kinderpsychologen und Heilpädagoginnen im Haus arbeiten wir eng zusammen, um den Kindern bei Bedarf eine besondere Unterstützung und Förderung zu kommen zu lassen. Außerdem besteht eine Kooperation mit dem Turnverein Hechtsheim, dem Seniorenheim, Stiftung Lesen und einer Musikschule. Diese Öffnung nach Außen stellt für die Kinder eine Angebotserweiterung dar, die ihnen vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten bietet.

   
   
   

Team

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit bildet für uns die Grundlage einer gelingenden Teamarbeit. Jeder einzelne ist für eine tragende Dienstgemeinschaft wichtig.
Wir bringen vielfältige, persönliche Fähigkeiten und fachliche Kompetenzen in verschiedenen Bereichen mit und setzen diese in unserer täglichen Arbeit mit Kindern und Eltern um. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen wird die Qualität der pädagogischen Arbeit in der Einrichtung zusätzlich gewährleistet.

   
   
   

Träger

Die Trägeraufgaben sind an den Sachausschuss Kindertagesstätten delegiert.
Drei Personen aus dem Verwaltungsrat und dem Pfarrgemeinderat nehmen diese
verantwortlichen Aufgaben engagiert wahr. Durch Trägerrunden, Träger-Leiterinnenrunden und regelmäßigen Austausch mit der Leiterin ist ein Informationsaustausch und Einblick in die Arbeit gewährleistet. Der Sachausschuss hält Kontakt zum gesamten Team und unterstützt dessen Arbeit. Betriebswirtschaftliche Aspekte und bauliche Auflagen und Erneuerungen werden regelmäßig durch den Träger (Kirchengemeinde) erfüllt. Pastorale Begleitung erfahren wir durch den Pfarrer und den Diakon in der Pfarrei.